#1 Clepsydra von Greyfriar 10.11.2016 03:01

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Ein weiteres vergessenes Juwel der Prog Geschichte. More Grains Of Sand (1994)
Warnung: Schwiezer Kult Konzept Album mit schwerem Akzent des Sängers!!!



Bin scheinbar grad auf nem schrägen 90er Prog-Trip.

#2 RE: Clepsydra von Ortega 24.11.2016 18:02

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Sympathische Band, Andy Thommen sowieso, aber das Album war mir immer zu kitschig. Das klingt wie eine Tafel Schokolade nachdem man 1kg Zucker genascht hat.

#3 RE: Clepsydra von Newworldman 26.11.2016 13:23

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Zitat von Ortega im Beitrag #2
Das klingt wie eine Tafel Schokolade nachdem man 1kg Zucker genascht hat.



Oh Ortega, ich liebe Deine Vergleiche! Man weiß genau was du meinst!

#4 RE: Clepsydra von Greyfriar 27.11.2016 00:14

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Zitat von Ortega im Beitrag #2
Sympathische Band, Andy Thommen sowieso, aber das Album war mir immer zu kitschig. Das klingt wie eine Tafel Schokolade nachdem man 1kg Zucker genascht hat.

Wie klingt denn Schokolade??? Ich weiß nur, dass die aus der Schweiz gar nicht so schlecht ist.
Also wenn schon ein Lebensmittelvergleich sein muss, dann schmeckt das Ganze eher wie honiggesüßtes Stracciatellaeis mit einer Prise Zimt veredelt.

More Grains Of Sand ist für mich klassischer Neoprog vom Feinsten und ein rundum gelungenes Album. Kein schlechter Song oder Füller erkennbar. Durchweg anspruchsvolle Melodien, geile Gitarrensoli (Lele Hofmann gibt hier desöfteren den Rothery ohne sich hinter demselben verstecken zu müssen), intelligente Lyrics, die größtenteils zwischenmenschliche Beziehungen thematisieren, gefühlvoller, von Herzen kommender Gesang (OK zugegeben mit derbem italienischem Akzent von Maggini) und darüber hinaus wie um allem die Krone aufzusetzen, kommt das Album mit einer mörderisch guten Produktion daher. Für mich ist das alles recht erdig und ehrlich und keinerlei Klischees oder Kitsch ist da auszumachen.

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